Die Ferse

Die Ferse, der größte Fußwurzelknochen, befindet sich am untersten Körperteil des Menschen, dem Fuß, bzw. an dessen Ende. Eigentlich ist die korrekte Bezeichnung für diesen Teil des Fußes nicht 'Ferse' sondern Fersenbein - Fachbezeichnung aus dem lateinischen: „Calcaneus“. Das Fersenbein dient als einer der tragenden Pfeiler des Fußes und fungiert als eine Art Hebel, wenn die Kraft der Wade bei Bewegungen des Menschen über die stärkste Sehne des menschlichen Körpers, die Achillessehne, an die Fußsohle und schließlich an die Zehen weitergegeben wird. Nur durch das Zusammenspiel dieser vier Faktoren - Wadenmuskulatur, Achillessehne, Ferse und die Sehnenplatte der Fußsohle - kommt es dazu, dass die vom Gehirn des Menschen gesteuerten Bewegungen in diesem Bereich auch ausgeführt werden können.



Die Ferse ist also ein wichtiger Teil des Fußes, ohne den der Mensch sich nicht fortbewegen und auch nicht stehen könnte. Damit eine harmonische bzw. fließende Bewegung entsteht, muss die Kraft des Unterschenkels, die durch seine Muskulatur entsteht, nach unten weitergeleitet werden, um das dynamische Abrollen des Fußes zu gewährleisten. Somit ist das Fersenbein der erste Kontaktpunkt des Fußes auf dem Boden.

Da das Sehnengewebe, insbesondere im Bereich über der Ferse, relativ empfindlich ist, ziemlich zügig altert und sich zudem auch nicht ausreichend regenerieren kann, kommt es in diesem Bereich schon mal schnell zu Verschleißerscheinungen und auch Überlastungsproblemen.